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Mino Riot

Mino Riot2022-05-10T12:44:38+02:00
Beats / Lyrics

Mino Riot

Alle Dozent:innen

„Meine Girls, meine Gang, zu Hause Familie, pass auf was du sagst, meine Crew ist stabil […]“

Der erste Satz von Mino Riots erster Single ist ein absolutes Ausrufezeichen. Obwohl: Nicht eines – zehn!

Technisch versiert erzählt Mino Riot Geschichten – ehrlich, radikal und reflektiert. Sie setzt sich mit sich selbst und der Gesellschaft auseinander. Thematisch geht es um den sexistischen Normalzustand und emotionale Beziehungen sowie normative Schönheitsvorstellungen oder die Kapitalisierung von Körperlichkeit. Und das alles mit einem entwaffnend offenen Blick. Ein Blick, der Kritik und Forderungen klar formuliert und sich selbst und allen ihren Mitstreiter*innen solidarische und selbstermächtigende Worte mit auf den Weg gibt. Zwischen Rap und Songwriting, zwischen Utopie und kläglicher Angst vorm Leben und Scheitern. Zwischen Unsicherheit und Aufstand, zwischen Softness, Mut und purer Wut. Irgendwo da finden Mino Riots Texte ihren Ausdruck.

Die queerfeministische independent Rapperin aus Saarbrücken will mit ihren Tracks einladen sich
wohlzufühlen, sich gesehen und zugehörig zu fühlen, sie will aber auch kritisieren und aufmerksam machen. Ihre empowernden Texte schaffen dabei safer spaces in denen es erlaubt ist, gemeinsam zu wachsen und auch die Beats geben Raum für Emotionen: sich frei fühlen, erhobenen Hauptes durch die Straßen laufen oder die Faust ballen vor Wut. Mal sanft, mal volle Power – mal zarte Ballade und mal Trap-Banger, die Instrumentals der progressiven MC beschränken sich nicht auf einen Stil und betten ihre Worte stets auf dem passenden Klangteppich. So werden verschiedene Dynamiken kreiert, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Aufstehen auffordern. Mino.Riot möchte lernen zu verlernen, patriarchale Strukturen durchbrechen und Privilegien hinterfragen. Hierfür nutzt sie ihre Musik als Werkzeug zum Aufstand – ein Aufstand für mehr Selbstermächtigung, für die Sichtbarkeit von Queers und Rioters und für mehr wohlwollende Strukturen.

So schreibt die Rapperin Sookee über Mino Riot:
„Mit Mino Riot verbinde ich vor allem einen Begriff: „Mutausbruch“. Die Rapperin und Aktivistin Mino.Riot aus Saarbrücken repräsentiert für mich das, womit ich queerfeministischen Rap lange Jahre verbunden habe: Handgemachte Mucke, Liebe zum politischen Ausdruck, Selbstliebe und Selbstzweifel in gesundem Umfang und DIY wo immer es geht. Dabei supportet sie zahlreiche andere Artists auch über die künstlerischen Genregrenzen hinaus, wie sich wunderbar an dem von ihr mitinitiierten „Wallflower Boogie – Mini DIY HipHop Art Festival“[…] nachvollziehen lässt.”

Queerfeministisch, empowernd, sanft und stark – das ist Mino Riot. A soft & brave Riotheart!

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