Spenden Aufruf

Sie sind hier

» Rückblick 2017

Rückblick 2017

Das war 2017 – ein Rückblick
 

Angefangen haben wir das Jahr aus Veranstaltungssicht im März - mit einem fast schon Klassiker - unserer Jazz Vocal Session für Frauen: Regina Ebinal hat in ihrem Workshop mit Anfängerinnen* und Fortgeschrittenen Jazz-Standards erarbeitet und abends auf einer kleinen Session, mit Begleitung einer Band, auf der Bühne vorgetragen. Wie immer waren die Besucherinnen* von Regina Ebinals Workshop erstaunt über ihre eigene Entwicklung und nach dem Auftritt – zu Recht – sehr stolz auf sich.

2017 war außerdem auch ein Jubiläumsjahr, denn das FMZ wurde 30 Jahre alt und deswegen haben wir es ab Mitte des Jahres richtig krachen lassen: Viele Konzerte aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen, von Swing über Singer-Songwriter*in bis hin zu großer Jubiläumsparty mit Rock und Ska haben uns viele Besucher*innen beschert. An dieser Stelle noch einmal danke an alle, die dabei waren!

Die große Jubiläumsfeierei haben wir im Juni mit Swing it! – der großen Swing-Party in der Motte gestartet. Nach einem Lindy Hop Crashkurs aus der Swingwerkstatt spielte die Live Band The swinging Ballroom Rats“ (Regina Ebinal, Susanne Schulz, Doro Offermann, Luise Determann, Maria Rothfuchs und Annette Kayser) zum Tanz auf. Und als alle warm getanzt waren, drehte special guest Swingin´Swanee Djane an den Plattentellern. Ein toller Auftakt unserer Jubiläumskonzerte!

Ruhigere aber genauso schöne Töne gab es anschließend, ebenfalls im Juni beim Küchenkonzert in der GWA St. Pauli zu hören. Ein buntes Line-Up an Songwriterinnen (Andrea Frahn, Nomi Ruth, Hannah Körner, Janina Dunklau und Daphne) servierte im Rahmen eines Küchenkonzert spezial Gutes und Außergewöhnliches für Augen, Ohren und nicht zu vergessen – den Magen!

Alle Jahre wieder findet in Altona die Altonale statt und auch wir waren wieder mit dabei mit einem Jazz-Nachmittag auf der Bühne am Spritzenplatz in Ottensen und der BigBandBerthaBlau, Tudo Bem und Sir Bradley.

Im September hiess es „Rhythmus mal anders“ als „A quadrat“ in der Motte auf die „BeatSchwestern" traf. Das stimm- und rhythmusstarke Duo „A quadrat“ (Anke Hundius und Annette Kayser) kreuzte durch die Absurditäten des Lebens, von Call-Center über Laubsauger, Smart Homes und Blumenzucht. Die „Beat Schwestern“ machten zu Liedern aus Pop den Groove dazu - und zwar mit allem, was an Körpersounds zur Verfügung stand. Ein Abend voller Spaß und so ausverkauft, dass einige Besucher*innen leider nicht mehr in den Genuß kamen, die Show live zu sehen.

Der Hausbandabend im Oktober war ebenfalls ein voller Erfolg und eines unser Highlights des Jahres: Über 40 Musiker*innen standen auf der Bühne und zeigten, an welchem Sound sie im letzten Jahr in den Proberäumen getüftelt haben. Von Mädchenband, über Solo Künstlerin und schöne Duette bis hin zu Percussion und Punkband (fast) alle im fmz probenden Musiker*innen gaben sich die Ehre.

Und last but not least: Unser großes Jubiläumswochenende im November. Mit einer dicken Party im Knust und über 400 Besucher*innen, die neben „Trude träumt von Afrika“, die für uns noch einmal aus der Rente gesprungen sind, die Wiederauferstehung beziehungsweise „Die Braut haut ins Auge revisited“ erleben konnten. Im Anschluss daran gab es noch Ska mit Wonderska aus Berlin und Party mit den DJs Miss van Biss und Inger bis spät in die Nacht.

Zum Ausklang luden wir zwei Tage nach der großen Party zum Jubiläumsbrunch ins Frauenmusikzentrum. Neben kulinarischen Köstlichkeiten gab es ein Konzert von YU ’n‘ ZU (Pop, Jazz und orientalische Rhythmen), einen kleinen Rückblick auf die Gründungsjahre von und mit  Marlis Bredehorst (Gründungsfrau erster Stunde) und eine Filmvorführung, bei der wir die Highlights des Hamburger Musikerinnenfestivals „espressiva“ gezeigt haben. Und natürlich gab es auch ausreichend Zeit für einen Klönschnack.

Neben unseren Veranstaltungen gab es außerdem Workshops von Taketina, über Coaching von Musiker*innen und Ableton live bis hin zu Bandworkshop und Tontechnik. In den Hamburger Sommerferien haben wir außerdem einen einwöchigen Mädchenbandworkshop angeboten, der so viel Zulauf hatte, dass wir gar nicht alle Mädchen aufnehmen konnten. Daher wird es auch 2018 einen Mädchenbandworkshop geben. Genauso wie Workshops von A wie Ableton bis T wie Taketina!

Wir sagen danke an alle, die unsere Veranstaltungen und Workshops besucht haben, danke auch an unsere Workshopleiterinnen und alle die das Frauenmusikzentrum bis hierher unterstützt haben und weiterhin unterstützen! Wir freuen uns auf die nächsten 30 Jahre mit euch!