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Mädchenarbeit

Im Fokus der Förderarbeit des Frauenmusikzentrums liegt die musikalische Arbeit mit jungen Mädchen und heranwachsenden Frauen, da gerade diese sich ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot wünschen.

Durch verschiedene Projekte und Angebote möchten wir ein Kennenlernen des Rückzugs- und Erfahrungsraumes „Frauenmusikzentrum“ für die Mädchen aus Altona, St. Pauli und den benachbarten Stadtteilen ermöglichen und damit Zugang zu einem neuen (ansonsten oft mit Barrieren versehenen) Musik- und Sozialraum eröffnen. Hier wird ein Raum zum Ausprobieren geschaffen und Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten und zur Entwicklung von eigenen Ideen und Wünschen gegeben, den die meisten der Mädchen so aus ihrem Alltag nicht kennen. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit, vielen unterschiedlichen gleichgeschlechtlichen Vorbildern, sogenannten „role models“, die besonders für musikinteressierte Mädchen und junge Frauen wichtig sind, zu begegnen.

Folgende Mädchenprojekte sind derzeit im Frauenmusikzentrum zuhause oder in Planung:
 

  • Seit 2013 arbeitet das Frauenmusikzentrum mit dem Ausbildungsunternehmen "Ausblick Hamburg" zusammen. Hier wird jungen Frauen im Programm „MäiBi“ ein wöchentliches Bandcoaching geboten, bei dem sie sich präsentieren und persönlich weiterentwickeln können. Unsere MäiBi Band war unter anderem schon beim Mädchenspektakel des Haus Drei und auf der Bühne in der Fabrik zu sehen.
     
  • Aus der jährliche Ferienworkshopreihe „Mädchen machen Musik“, die 2015 erfolgreich in eine Kooperation mit „Melting Pop“ überführt werden konnte, ist eine feste Mädchenband entstanden, die seit Ende 2015 wöchentlich unter der Leitung von Linde Yu Bauss im Frauenmusikzentrum probt. Trotz einiger Besetzungswechsel innerhalb der Band, ist es gelungen, dass regelmäßig Proben und Auftritte stattfinden. So war unsere Mädchenband unter anderem bei verschiedenen Veranstaltungen im Frauenmusikzentrum (Fördergala, Hausbandabend), beim Mädchenspektakel, im Knust, in der Motte und in der  Fabrik zu sehen. „Melting Pop“ war ein Projekt im Rahmen von „Pop To Go“ des BV POP e.V. und wurde von 2013-2017 aus dem Programm „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Auch 2018 wird unsere Mädchenband auf verschiedenen Bühnen Hamburgs zu sehen sein.
     
  • In Planung ist außerdem das Projekt Mädchenmonstermusik in Zusammenarbeit mit dem Bauspielplatz Hexenberg. Dieses Angebot richtet sich an jüngere Mädchen bis 13 Jahre und soll in den Hamburger Sommerferien 2018 starten und bis Ende des Jahres stattfinden. Mädchenmonstermusik möchte interdisziplinär in den Bereichen bildende Kunst, Musik und Tanz experimentieren. In verschiedenen Begegnungs- und Experimentierformen soll eine große Anzahl von Figuren entstehen, die Namen, Funktionen und Eigenschaften erhalten, die dann mit allen Mitteln der Musik zum Ausdruck gebracht werden. Bei dieser sehr spielerischen und freien Art der Annäherung an Musik, ist es sekundär, ob in irgendeiner Weise Vorkenntnisse über Musikinstrumente, Arrangements etc. vorhanden sind – alle können mitmachen, in Aktion und in einen Flow kommen. Über die Sessions im FMZ sollen einzelne Probeaufnahmen gemacht & auch per Video dokumentiert werden.
     
  • In den Hamburger Sommerferien findet seit mehreren Jahren in regelmäßigen Abständen unser Mädchenbandworkshop statt, der 2017 auf so großes Interesse stieß, dass wir  beschlossen haben, diesen auch 2018 stattfinden zu lassen. Er richtet sich an Mädchen die Lust haben, mit anderen gemeinsam Songs zu erarbeiten und sie in einer Band musikalisch umzusetzen. Gemeinsam mit einer Dozentin erarbeiten sie im „Songwriting“ gemeinsam Texte und Stücke. Im nachfolgenden „Bandcoaching“ lernen sie die Instrumente kennen und entwickeln die Songs weiter, um sie dann erfolgreich auf die Bühne zu bringen. Musikalische Grundkenntnisse und Banderfahrung sind ein „Kann“ aber kein „Muss“. Gitarren oder andere Instrumente dürfengerne mitgebracht werden.
    Der nächste Mädchenbandworkshop wird vom 09.07. – 13.07.2018 von 10 -16 Uhr stattfinden.
    Eine Anmeldung ist ab sofort über das Büro des Frauenmusikzentrums möglich.